Die Regierung Finnlands geht offenbar von einem Scheitern des Euro aus. Gegenüber der britischen Zeitung Daily Telegraph äußerte der finnische Außenminister Erkki Tuomioja, dass ein Zerfall der Euro-Zone unvermeidbar ist. Der Euro zerstöre Europas Zukunft und bringe Millionen Menschen in Not, so die markigen Worte.

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    Es gebe keine Regeln, wie ein Austritt aus dem Währungsraum zu erfolgen hat. Dies sei aber nur eine Frage der Zeit, da entweder der Süden oder der Norden wegbrechen werde. Das Ende des Euro würde aber kein Aus für die Europäische Union bedeuten, so die Meinung.

    Finnland habe mit einem erarbeiteten Handlungsplan bereits Vorbereitungen für ein Ende der Gemeinschaftswährung getroffen. Auch andere Länder sollten sich auf ein etwaiges Aus des Euro vorbereiten, so die Empfehlung.

    EUR/USD notiert bei 1,2350. Das Jahrestief bei 1,2034 stellt die nächste große Unterstützung. Unterstützung darunter liegt bei 1,1876 (Verlaufstief vom Juni 2010). Widerstand liegt bei 1,2745 (Hoch vom 17. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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