Der Präsident des ifo-Instituts Hans-Werner Sinn erwartet kein baldiges Ende der Eurokrise. Der Ökonom befürchtet, dass die Leistungsbilanzdefizite noch für längere Zeit erhalten bleiben werden und sich die Schuldenkrise der Südländer erneut verschärfen wird, schreibt er in einem Gastbeitrag für die "WirtschaftsWoche".

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    Die Krisenländer hätten es verpasst, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Preissenkungen zu erhöhen. Stattdessen seien die Produkte in einigen Ländern noch teurer geworden. Wenn Griechenlands Waren um 37 Prozent günstiger würden, wäre das Preisniveau der Türkei erreicht. Dann würden auch die Touristen ins Land zurückkehren und der Import ausländischer Waren würde auf ein gesundes Maß zurückgehen.

    Der griechische Preisindex sei zwischen 2006 bis 2011 doppelt so stark gestiegen, wie sich durch die durchgesetzte Mehrwertsteuererhöhung erklären lasse. In der aktuellen Euro-Krise sei die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands weiter gesunken, da die Preise von 2008 bis 2011 um 2,5 Prozent teurer geworden sind, so die Kritik.

    EUR/USD handelt bei 1,3333. Unterstützung liegt bei 1,3004 (Verlaufstief vom 14. März 2012). Widerstand liegt bei 1,3485 (Hoch vom 29.02.). Zuvor müsste der Kurs über die 1,3385 drüber, die letzte Woche auf Tagesschlusskursbasis nicht überwunden werden konnte.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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    DZT6R0 1,23 $ 1,23 $ 4,34 4,35 23,05 10.12.2014
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