Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat in einem Interview mit dem ZDF nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland die Einhaltung der zuvor getroffenen Absprachen in der Europäischen Union gefordert. „Es gibt Vereinbarungen wie die Defizite zurückgeführt werden müssen“, zitierte Reuters den Politiker.

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    Der neue Präsident Frankreichs, Hollande, hat angekündigt, einen größeren Schwerpunkt auf das Wirtschaftswachstum setzen und den Fiskalpakt neu verhandeln zu wollen. Laut Schäuble legt der Fiskalpakt bereits die Basis für ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum.

    Die Regierungsbildung in Griechenland bezeichnete er als schwierig. Die beiden großen Parteien, welche die Reformauflagen der EU uneingeschränkt umsetzen wollen, haben keine Mehrheit. Auch in Griechenland könne ein dauerhaftes Wachstum nur über eine vorherige Konsolidierung erreicht werden, so die Aussage.

    EUR/USD notiert bei 1,3031. Unterstützung liegt bei 1,2630 (Tief vom 16. Januar 2012). Darüber stützt das gestrige Tief von 1,2953. Die 1,3075 (Tief vom 4. Mai) stellt den nächsten größeren Widerstand.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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    Call DZM9LJ 1,28 $ 1,28 $ 4,77 4,78 20,91 10.09.2014
    Call DZM9LA 1,24 $ 1,24 $ 7,75 7,76 12,86 10.09.2014
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    Put DZM9L6 1,40 $ 1,40 $ 4,26 4,27 23,48 10.09.2014