Zypern hat am Montagabend Hilfen aus den Rettungsschirmen EFSF/ESM beantragt und muss damit als viertes Land der Eurozone unter den Rettungsschirmen Zuflucht nehmen. Zuvor sind Griechenland, Irland und Portugal unter die Schirme geschlüpft. Spanien muss zudem Hilfen für die Banken in Anspruch nehmen. Der Hilfsantrag Zyperns soll so hoch ausfallen wie für die Rekapitalisierung der Banken und des Haushalts erforderlich.

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    Wie die Regierung erklärte, sollen so die Auswirkungen der Griechenland-Krise reduziert werden. Die Ratingagentur Fitch hat gestern zudem das Rating des Landes reduziert. Zyperns Unternehmenssteuern gehören zu den niedrigsten in der EU, weshalb man zuvor keine Hilfen beantragt hat, da dies in der Regel mit Reformauflagen einhergeht, welche auch die Besteuerung der Unternehmen betreffen und mit einer Erhöhung selbiger einhergehen könnten.

    EUR/USD notiert bei 1,2497 auf dem niedrigsten Stand seit dem 13. Juni. Unterstützung liegt bei 1,2285 (Verlaufstief vom 1. Juni). Widerstand liegt bei 1,2745 (Hoch vom 17. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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