New York (BoerseGo.de) – Laut MarketWatch-Experte Mark Hulbert ist einem Todeskreuz auf dem US-Aktienmarkt keine signifikante Bedeutung beizumessen. Dabei schneidet der gleitende 50-Tage-Durchschnitt den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt von oben nach unten, was in den USA an den Märkten bald anstehen könnte.

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    Beim Dow Jones hat es in den letzten 116 Jahren durchschnittlich alle 16 Monate ein Todeskreuz gegeben. Das letzte Todeskreuz gab es im August letzten Jahres als der Markt als Folge der Herabstufung der Bonität der US-Regierung einbrach. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Dow Jones knapp unter 12.000 Punkten gehandelt.

    Obwohl der Markt nach dem Todeskreuz für weitere sechs Wochen fiel, erholte er sich nach dem Oktober-Tief wieder. Sechs Monate nach Auftreten des Todeskreuzes stand der Dow Jones fast 1.000 Punkte höher als zu dem Zeitpunkt, wo das Todeskreuz auftrat. Mark Hulbert hält das Todeskreuz alleine damit für keinen brauchbaren Indikator.