New York (BoerseGo.de) - Nach Ansicht einiger Rohstoffexperten sollten sich Investoren bis zum Sommer mit Gold eindecken, um dann vom Anstieg auf ein neues Allzeithoch zum Jahresende profitieren zu können. Der Preis für die Feinunze Gold ist Ende Februar bis knapp auf die Marke von 1.800 Dollar geklettert, bevor dann ein deutlicher Preisrückgang eingesetzt hat. " Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis noch für einige Monate unter Druck stehen könnte. Aber mit Blick auf die Zukunft erwarten ich bis zum Jahresende neue Allzeithochs für das Edelmetall, da ich mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik rechne. Und zwar nicht nur seitens der US-Notenbank Fed, sondern auch seitens der EZB und asiatischen Zentralbanken, so der Commerzbank-Rohstoffexperte Eugene Weinberg. Seiner Meinung nach sei keine Eile geboten, Gold zu kaufen, da sich der Ausblick für das Edelmetall aktuell etwas eingetrübt habe, nachdem die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Lockerung der Geldpolitik kurzfristig gesunken ist. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass der mittelfristige Trend für das Edelmetall weiter nach unten verläuft und wir kurzfristig Preise unter 1.600 Dollar sehen können", so Weinberg. Aber gegen Ende des Jahres rechne ich mit einem Goldpreis über 1.900 Dollar. Der Anstieg des Goldpreises hängt davon ab, wie aggressiv die Notenbanken ihre Geldpolitik lockern, so Weinberg weiter.

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Die Kollegen von Morgan Stanley stimmen mit Weinberg überein, dass der jüngste Kursrückgang beim Gold kein Ende des Bullenmarktes bedeute. Der Preisrückgang seit Ende Februar sei auf die schwindende Überzeugung zurückzuführen, dass die Fed eine neue Runde der lockeren Geldpolitik oder andere unkonventionelle Maßnahmen auflegen wird, um Risiken beim US-Wirtschaftswachstum zu begegnen. Negative Realzinsen, die Aussichten auf ein weiteres Anwerfen der Notenpresse in den USA und in Europa zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums und die steigenden politischen Spannungen im Mittleren Osten sollten zur einer starken Nachfrage des Edelmetalls sorgen", so Morgan Stanley.

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