New York (BoerseGo.de) – Der Chef der regionalen Fed von St. Louis, James Bullard, hält Ende 2013 weiterhin für den richtigen Zeitpunkt für eine Leitzinsanhebung. Der Notenbanker traf diese Aussage bei einer Rede in Little Rock, berichtete MarketWatch.

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Es müsste einen deutlichen Einbruch bei der wirtschaftlichen Aktivität oder eine eindeutige Deflationsgefahr auftreten, bevor er eine dritte Runde der quantitativen Lockerung QE3 unterstützen würde. Er sei weiterhin besorgt, dass die Fed in der Geldpolitik zu viel des Guten unternehme, was die monetäre Stabilität in den USA und auf der ganzen Welt gefährden könne.

Die Quasi-Nullzinspolitik bestehe seit bereits drei Jahren und würde noch länger fortgesetzt werden. In den 70ern habe es vier Rezessionen in 13 Jahren mit zum Teil zweistelligen Inflationsraten und zweistelligen Arbeitslosenraten gegeben. Dieses Szenario dürfe nicht wieder auftreten.