In Großbritannien ist der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Juni auf 48,6 Punkte gestiegen, von 45,9 Punkten im Vormonat, wie Markit am Montag meldete. Der Mai-Wert war ein 3-Jahrestief gewesen. Die Prognose von 46,5 Punkten wurde überboten. Auffällig zeigten sich die Inputpreise, die mit dem schärfsten Abwärtstempo seit Mai 2009 fielen.

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    "Die Daten sind sehr volatil zurzeit. Aufgrund von Urlaubseinflüssen ist es derzeit sehr schwierig zu sagen, was der zugrunde liegende Trend ist. Der Anstieg der Produktion im Juni bietet einen gewissen Hoffnungsschimmer. Eine gewisse Widerstandsfähigkeit ist auch in der Konsumgüterbranche zu sehen“, sagte Rob Dobson, Volkswirt bei Markit.

    Allerdings könne man auch nicht leugnen, dass das zweite Quartal als Ganzes schwächer verlaufen ist als das erste Quartal, was auf einen Rückgang der Produktionsleistung im verarbeitenden Gewerbe um mindestens 0,5 Prozent hindeute. Eine wesentliche Belastung für die Wirtschaft sei damit wohl unvermeidbar, fügte der Experte hinzu.

    GBP/USD notiert bei 1,5688. Widerstand liegt bei 1,6300 (Hoch vom 30. April). Zuvor müsste das Hoch vom 20. Juni bei 1,5775 überwunden werden. Unterstützung liegt bei 1,5266 (Tief vom 1. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.