New York (BoerseGo.de) – Die von Bloomberg befragten Händler zeigen sich für Gold derzeit mehrheitlich bullisch gestimmt. Die meisten Experten führen die hohe ETF-Nachfrage und mögliche quantitative Maßnahmen seitens der großen Zentralbanken als Kurstreiber für das Edelmetall an.

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    Daten von Bloomberg zufolge legten die ETF-Bestände der physisch besicherten Goldfonds bis einschließlich Mittwoch auf 2.411,7 Tonnen zu. Damit wurde fast das vor vier Wochen am 5. Juli markierte Allzeithoch erreicht, welche nur um 0,1 Prozent höher liegt.

    Fünfzehn der 30 von Bloomberg befragten Experten erwarten, dass das Edelmetall in der nächsten Woche teurer werden wird. Sieben Experten erwarten eine Seitwärtsbewegung. Acht Analysten erwarten, dass der Kurs fallen wird. Die Bullenquote liegt damit bei 50,0 Prozent.

    "Mehr Stimulus der Notenbanken scheint mir sehr wahrscheinlich in Anbetracht der Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstum und der bestehenden Unsicherheiten. Das sollte die Goldpreise unterstützen", sagte Mark O'Byrne, Leiter beim Broker GoldCore.

    Seit Jahresbeginn hat Gold 3,2 Prozent zugelegt. Die globalen Aktienmärkte legten um höhere 7,9 Prozent zu. Am Anleihemarkt waren 1,9 Prozent Gewinn zu holen.