New York (BoerseGo.de) – Die von Bloomberg befragten Händler zeigen sich derzeit für den Goldmarkt so pessimistisch wie seit fünf Wochen nicht mehr. Den meisten Experten missfällt die jüngste Dollarstärke als Folge der europäischen Schuldenkrise, weshalb sie derzeit nur wenig Kurspotenzial bei dem Edelmetall ausmachen, berichtet Bloomberg am Freitag.

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    Der US-Dollar hat bis zum 9. Mai acht Tage in Folge zugelegt. Dies ist die längste Gewinnphase seit dem September 2008. Gold gab an sieben dieser Tage nach. Steigt der US-Dollar, so fällt meistens Gold, da beide invers miteinander korreliert sind.

    Vierzehn der 32 von Bloomberg befragten Experten erwarten, dass das Edelmetall in der nächsten Woche billiger werden wird. Sechs Experten erwarten eine Seitwärtsbewegung. Zwölf Analysten erwarten, dass der Kurs steigen wird. Die Bullenquote liegt damit nur noch bei 44 Prozent. Zuletzt war die Quote am 6. April etwas geringer gewesen.

    "Wenn der Markt nervös wird, flüchtet er sich derzeit in den US-Dollar. Gold fällt dann meistens zurück“, zitierte Bloomberg Jesper Dannesboe, Analyst bei der Societe Generale in London.

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