New York (BoerseGo.de) – Unter den zahlreichen von Bloomberg befragten Analysten haben nur drei Experten den größten Quartalsverlust seit vier Jahren richtig vorhergesagt. Diese Experten sind sich nun über das weitere Kurspotenzial bei Gold uneinig, was an einer unterschiedlichen Einschätzung bezüglich weiterer expansiver Maßnahmen der Zentralbanken liegt.

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Justin Smirk von Westpac Banking, der für das zweite Quartal die genaueste Vorhersage von den 20 von Bloomberg befragten Analysten gestellt hat, erwartet, dass der Goldpreis weiter fallen wird. Eugen Weinberg von der Commerzbank und Nick Trevethan von ANZ Banking prognostizieren dagegen ein neues Allzeithoch innerhalb eines Jahres. Die Hedgefonds und andere Spekulanten sind derzeit wiederum so wenig bullisch ausgerichtet wie zuletzt im Jahr 2008.

Gold notiert aktuell rund 16 Prozent unter dem Rekordwert von 1.923,70 US-Dollar pro Unze vom 6. September 2011. Die Anleger haben zuletzt die US-Staatsanleihen und den US-Dollar als Sicheren Hafen favorisiert, um ihr Vermögen zu schützen. Seit Jahresbeginn liegt Gold mit 3,7 Prozent im Plus. Die globalen Aktienmärkte haben rund 5,5 Prozent zugelegt.

"Es gibt derzeit kein großes Interesse an Gold, da die Befürchtungen einer weltweiten Konjunkturabkühlung zunehmen. Langfristig bleibt Gold eine gute Versicherung gegen die Inflation. Kurzfristig bin ich etwas skeptischer“, sagte Michael Cuggino von Permanent Portfolio Funds, die 17 Milliarden US-Dollar an Vermögen verwalten.

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