San Francisco (BoerseGo.de) – Gold gibt am Dienstag um mehr als 35 US-Dollar je Feinunze nach, wobei das Edelmetall zunächst unter die Unterstützung bei 1.612 US-Dollar gefallen ist (Tief vom 4. April) und dann auch noch die runde 1.600er-US-Dollar-Marke unterschritten hat. Im Tief notierte Gold bislang bei 1.596,30 US-Dollar pro Unze.

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    Grund für die Gold-Schwäche ist der dank der politischen Unsicherheit in Europa starke US-Dollar, wie das US-Finanzportal MarketWatch berichtet. Der Ausgang der Wahlen in Frankreich und Griechenland vom Wochenende hatte die Sorgen wieder verstärkt, dass die Eurozone die Schuldenproblematik in einigen Ländern nicht in den Griff bekommt. Dies gilt insbesondere für Griechenland, wo fraglich ist, ob der Sparkurs fortgesetzt wird.

    „Die Marktteilnehmer werden der Finanzkrise langsam überdrüssig“, zitiert MarketWatch Adrian Ash, Leiter des Research bei BullionVault. Die Krise sei jedoch noch nicht vorbei und die Nachfrage nach Gold als Investment sei nach wie vor sehr stark, hieß es. Gegen 17:10 Uhr MESZ notiert Gold bei 1.596,75 US-Dollar je Feinunze.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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