Zürich (BoerseGo.de) – Die Goldpreise setzten gestern die Abwärtsbewegung fort. Der Kontrakt für die Lieferung im August sank an der Comex der New York Mercantile Exchange um 10,40 US-Dollar oder 0,7 Prozent auf 1.565,30 US-Dollar pro Unze. Damit gab es den dritten Tagesverlust in Folge.

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    Laut der Credit Suisse (Research Daily) waren der stärkere US-Dollar und das jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbanker die Haupttreiber für die Verluste. Eine weitere Runde an Anleihekäufen (QE3) sei in den USA vorerst etwas unwahrscheinlicher geworden, was einige Goldspekulanten zu Verkäufen veranlasst habe.

    Laut Charttechnik stufen die Experten das Bild derzeit neutral ein. Technische Unterstützungen werden bei 1.540 und 1.530 US-Dollar gesehen. Ein Test dieser Marken sei nicht auszuschließen, ein signifikantes Unterschreiten hält man derzeit aber für relativ unwahrscheinlich. Da Gold seit Ende März unter dem langfristigen gleitenden 200-Tagedurchschnitt notiert, sei das Bild allerdings leicht eingetrübt, so die Bewertung.