Zürich (BoerseGo.de) – Die Rohstoffe reagierten gestern auf breiter Basis negativ auf die Rede von EZB-Präsident Mario Draghi im Anschluss an den Zinsentscheid. Der Goldpreis sank in diesem Umfeld unter die Marke von 1.600 US-Dollar je Unze, blieb aber letztlich in der jüngsten Handelsspanne von 1.530 bis 1.640 US-Dollar. Laut der Credit Suisse (Research Daily) hatte der Markt zu hohe Erwartungen an konkrete und sofortige Maßnahmen seitens der Notenbank.

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    Heute besteht nach Einschätzung der Experten die Möglichkeit einer weiteren Enttäuschung. Sollte der US-Beschäftigungsaufbau außerhalb der Landwirtschaft keine deutliche Verbesserung zeigen, dürften die Rohstoffpreise wahrscheinlich weiter fallen. Der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Juli steht um 14:30 Uhr zur Bekanntgabe an.

    Ein Test der Obergrenze der jüngsten Handelsspanne scheine bei Gold derzeit nicht anzustehen. In den nächsten Tagen könne eher ein neuer Test des Bereichs von 1.550 US-Dollar anstehen, so die Meinung. Ein Rückgang unter diese Marke sei aber unwahrscheinlich, da es wegen der anhaltenden Seitwärtsbewegung keine Spekulanten gibt, die in den letzten Wochen Gewinne angehäuft haben, die man mitnehmen könnte.

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