Frankfurt (BoerseGo.de) – Gold weitet am Mittwoch im Zuge der US-Dollar-Stärke seine Verluste der beiden Handelstage aus und notierte im Tief bislang bei 1.551,95 US-Dollar je Feinunze. Der SPDR Gold Trust, der weltgrößte Gold-ETF, verzeichnete am Dienstag erstmals seit längerem größere Abflüsse im Umfang von 17,5 Tonnen.

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    Dies sei der größte Tagesabfluss seit August 2011 und als negatives Zeichen für den Goldpreis zu sehen, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. „Denn bislang zeigten sich die ETF-Anleger vom Preisrückgang bei Gold unbeeindruckt, weil sich an der langfristigen Einschätzung zu Gold nicht viel geändert hat. Werden nun auch die ETF-Anleger vom Verkaufssog erfasst, könnte dies auf eine geänderte langfristige Einschätzung dieser Anleger hindeuten“, so die Commerzbank-Analysten.