New York (BoerseGo.de) - Goldman Sachs hält die allgemeinen Schätzungen zum Wirtschaftswachstum der USA noch immer als zu hoch gegriffen. Die Experten sehen zur weltgrößten Volkswirtschaft im kommenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, während der Konsens eine Expansion von 2,4 Prozent für wahrscheinlich hält. Die gemäß einem Bericht von Business Insider vom Strategen Dominic Wilson präsentierte Schätzung von Goldman Sachs zum Wirtschaftswachstum der Eurozone in 2011 beinhaltet eine Steigerung von 1,8 Prozent. Hier geht der Konsens von einer Steigerung von 1,4 Prozent aus.

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In Bezugnahme zum angenommenen Trendwachstum für die USA von rund 2,5-3 Prozent sowie zur Eurozone von rund 2 Prozent schätzt Goldman Sachs die Aussichten zur Eurozone wesentlich optimistischer als zu den USA ein.

Hinsichtlich der USA geht Goldman Sachs im kommenden Jahr von einer Fortsetzung des trägen Wachstums aus. Hiefür spreche der Umstand, dass der Impuls aus einer zeitlich befristeten Aufstockung von Lagern und der Konjunktur Stimulierung in Abnahme begriffen ist. Gleichzeitig bleibe die Endnachfrage schwach. Die Experten sind weiters optimistisch für die Emerging Markets gestimmt. Für jene Region sieht Goldman Sachs 2011 ein Wirtschaftswachstum von 7,4 Prozent. Diese Schätzung übertrifft den allgemeinen Konsens über ein Wachstum von 6,6 Prozent.