New York (BoerseGo.de) – Die Hedgefonds haben in der letzten Handelswoche die vierte Woche in Folge mehrheitlich auf der falschen Marktseite gestanden. Bevor die Preise aufgrund des schwächeren chinesischen Einkaufsmanagerindex gefallen waren, hatten die Fonds ihre Positionen aufgestockt, berichtet Bloomberg.

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    Daten der US-Börsenaufsicht CFTC zeigten in der Woche bis zum 20. März, dass die Manager in Erwartung steigender Rohstoffpreise in 18 Futures- und Optionsmärkten einen Positionsaufbau vorgenommen hatten. So lag eine Netto-Long-Positionierung von insgesamt 1,17 Millionen Kontrakten vor, so dass sich ein Anstieg um 2,9 Prozent gegenüber der Vorwoche ergab.

    Der Standard & Poor‘s GSCI Index, der die Entwicklung von 24 Rohstoffen abbildet, fiel am 22. März auf ein 3-Wochentief. Auf Wochensicht gab der Index um 1,0 Prozent nach. Achtzehn der 24 Rohstoffe gaben letzte Woche nach. Verluste gab es unter anderem bei Mais (-3,9 Prozent) und Orangensaft, der mit -11 Prozent den größten Wochenverlust seit August verbuchte. Arabica-Kaffee verbilligte sich auf den geringsten Stand seit Oktober 2010.

    Die vorläufige Lesung des von der HSBC erhobenen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China sank im März auf 48,1 Punkte, nach 49,6 Punkten im Februar. Das Niveau der Tätigkeit auf dem Festland deutet damit weiterhin auf eine Abkühlung der Wirtschaft hin, was zur Schwäche am Rohstoffmarkt beitrug.