Washington D.C. (BoerseGo.de) - US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Dienstagabend vor dem US-Senatsausschuss eine entschlossenere Umsetzung der Sanktionen gegen den Iran angemahnt. Zugleich zeigte sie Verständnis dafür, dass die Ölimporte aus dem Iran nicht ohne Weiteres gestoppt werden können, wie MarketWatch berichtet. Es müssten in einigen Ländern erst Alternativen gefunden werden. Beispielsweise habe Japan nach dem Erdbeben und dem Atomunfall im letzten Jahr einen verstärkten Bedarf an Energie-Importen. Dennoch habe Japan neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt, was gewürdigt werden müsse.

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Der Iran hat zwischenzeitlich bekanntgegeben, seitens der Handelspartner neben dem US-Dollar auch Gold als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Erdölimporte könnten in der eigenen Landeswährung, dem US-Dollar oder in Gold bezahlt werden, äußerte der iranische Notenbankchef Mahmud Bahmani gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Noor Islamic Bank in Dubai hat angekündigt, zukünftig keine Zusammenarbeit mit dem Iran mehr vorzunehmen. Damit soll Teheran gezwungen werden, dass Atomprogramm zu beenden.

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