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    Wien (BoerseGo.de) – Der Iran könnte laut Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA trotz der internationalen Sanktionen die Fähigkeiten zur Herstellung von Nuklearmaterial erweitert haben. Laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Behörde lassen Satellitenbilder auf umfangreiche Aktivitäten in der Umgebung der Parchin-Anlage schließen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Iran soll zudem mehr als hundert Zentrifugen zur Urananreicherung errichtet haben, die in der unterirdischen Atomanlage Fordow stehen. In dem seit mehreren Jahren anhaltenden Streit zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats sowie Deutschlands ist für den 18. und 19. Juni in Moskau eine weitere Gesprächsrunde angesetzt worden. Bisher hat der Iran keinen Zugang zu den verdächtigen Anlagen gestattet.

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