Armonk (BoerseGo.de) - Der IT-Riese IBM hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn um acht Prozent gesteigert. Mit einem Überschuss von 2,78 Dollar je Aktie fällt der Gewinn im ersten Quartal zugleich 15 Cent besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz verzeichnete gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Anstieg von 0,4 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar, was unter den Konsensschätzungen der Analysten von 24,81 Milliarden Dollar liegt. Die Bruttogewinnmarge für das erste Quartal belief sich auf 45,1 Prozent und damit knapp unter den von den Analysten erwarteten 45,3 Prozent. Der weltgrößte IT-Dienstleister dient als guter Gradmesser für den Gesundheitszustand der Weltwirtschaft. IBM rüstet die Computernetzte von Unternehmen aus, wartet und betreibt sie und berät die Kunden in IT-Fragen.

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Die Software-Sparte konnte den Umsatz im ersten Quartal um 5,0 Prozent steigern, die Dienstleistungssparte legte um 1,0 Prozent zu. Der Umsatz im Hardware-Bereich sank dagegen um 7,0 Prozent. Nach Aussagen von IBM-CEO Ginni Rometty verlief das Softwaregeschäft erneut exzellent, die Margen im Dienstleistungssektor konnten verbessert werden und das Momentum in unseren Wachstumsinitiativen hält an. Aufgrund des besseren Software-Geschäfts erhöht "Big Blue" seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2012 von 14,85 Dollar auf "mindestens" 15,00 Dollar je Aktie, was gleichzeitig über den Konsensschätzungen der Analysten von 14,93 Dollar je Aktie liegt. Bis zum Jahr 2015 visiert der Konzern einen Gewinn von 20,00 Dollar je Aktie an.

Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 2,9 Prozent auf 202,60 Dollar.