Zürich (BoerseGo.de) – Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat am Donnerstag aufgrund der hohen Ölpreise erneut ihre Handlungsbereitschaft hervorgehoben. Die Preisentwicklung auf dem Ölmarkt gebe Anlass zur Sorge, teilte die Agentur in Paris mit, wo die Energieexperten aus 28 IEA-Mitgliedstaaten die jüngste Marktentwicklung analysierten.

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    Die derzeitige Preislage treffe auf ein fragiles Wirtschaftsumfeld, was Anlass zur Sorge gebe. Man will die Entwicklung weiter beobachten und im Zweifelsfall die Freigabe von Ölreserven beschließen, so die Aussage. Öl der Sorte WTI fiel am Donnerstag in der Folge um über 2 Prozent, während die Sorte Brent um mehr als 1 Prozent nachgab.

    Nach Einschätzung der Credit Suisse (Research Daily) gibt es Argumente, die gegen eine Freigabe von Lagerbeständen sprechen. Die Ölpreise sind seit März nicht weiter gestiegen. Der Zeitpunkt der Freigabe wäre fraglich, da sich der Markt zurzeit seitwärts bewegt. Sofern die Preise nicht weiter zulegen, wird von den Analysten keine Freigabe von Beständen erwartet. Dies sei nur bei einem größeren Anstieg zu erwarten.

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