New York (BoerseGo.de) – Die Mehrheit der globalen Investoren bevorzugt den amtierenden Präsidenten Barack Obama gegenüber dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Zugleich geht die Mehrheit davon aus, dass der Amtsinhaber für weitere vier Jahre im Weißen Haus bleiben wird, so das Ergebnis einer vierteljährlichen Investoren-Umfrage von Bloomberg.

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49 Prozent der Befragten erwarten unter Barack Obama eine bessere Entwicklung der Wirtschaft und des Aktienmarktes. 38 Prozent halten Romney für den kompetenteren Politiker. 13 Prozent sehen keine Unterscheide in der Politik der beiden Konkurrenten.

"Ich glaube, eine zweite Amtszeit von Obama würde mehr Sicherheit in die Wirtschaft bringen, da es keine unbekannten Variablen wie bei Romney gibt“, äußerte Mario Di Marcantonio, Senior Portfolio Manager bei Eurizon Capital in Mailand.

Die Meinung in den USA unterscheidet sich erheblich von der außerhalb der Staaten. Unter den US-Investoren wird Romney im Verhältnis von 2:1 als besser für die Wirtschaft und den Aktienmarkt erachtet. Die Befragten außerhalb der USA bevorzugen Obama im Verhältnis von 3:1.

Der US-Aktienmarkt ist in Obamas Amtszeit um rund 60 Prozent gestiegen, wobei der Markt bei dem Amtsantritt des amtierenden Präsidenten stark überverkauft war, was die Erholung begünstigt hat.