Wien (BoerseGo.de) – Der Iran hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mittlerweile mehr Zentrifugen zur Verfügung, mit denen atomwaffentaugliches Uran angereichert werden kann. Die Agentur berief sich auf westliche Diplomaten, die auf einen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verwiesen, der noch diese Woche vorgelegt werden könnte.

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Demnach sollen seit Februar rund 350 weitere Zentrifugen in der unterirdischen Anlage von Fordow installiert worden sein, wobei eine Inbetriebnahme bisher nicht erfolgt ist. Dies verhärtet den Verdacht, dass mit dem Nuklearprogramm militärische Ziele verfolgt werden. Aufgrund des Programms ist der Iran mit zahlreichen internationalen Sanktionen konfrontiert, die unter anderem die Ölindustrie des Landes betreffen.

Die seit gestern in Bagdad laufende Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats sowie Deutschlands soll heute fortgesetzt werden. Die Konfliktparteien sollen gestern Vorschläge vorgelegt haben, wie der Streit beigelegt werden könnte, wobei keine Einzelheiten bekannt geworden sind.

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