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Die wichtigsten Meldungen des Tages:

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EU-Gipfelbeschlüsse versetzen Märkte in Feierlaune

Die Aktienmärkte in Europa und der Euro legen nach den Gipfelbeschlüssen in Brüssel kräftig zu. Der DAX gewinnt mehr als 3,5 Prozent. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone hatten sich unter anderem auf eine gemeinsame Bankenaufsicht, einen 120 Milliarden Euro schweren Wachstumspakt, direkte Bankenhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM sowie Hilfen an Staaten zu leichteren Konditionen geeinigt. Ausführliche Informationen zu den Gipfelbeschlüssen finden Sie hier.

USA: Konsumausgaben sinken leicht

Die US-Konsumausgaben sind im Mai um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. In den Vormonaten April und März wurde ein Anstieg von revidiert 0,1 Prozent (zuvor 0,3 Prozent) und 0,3 Prozent notiert. Weniger neue Arbeitsplätze und ein schwaches Gehaltswachstum wirkten sich negativ aus. Volkswirte hatten mit einer Stagnation bei den Konsumausgaben gerechnet.

USA: Persönliche Einkommen steigen wie erwartet

Die persönlichen Einkommen der US-Bürger sind im Mai um 0,20 Prozent im Vergleich zum Vormonat April gestiegen. Die Volkswirte hatten ebenfalls mit einem Zuwachs um 0,20 Prozent gerechnet. Im Vormonat April wurde ein Anstieg der persönlichen Einkommen um 0,20 Prozent und im März von 0,40 Prozent im Monatsvergleich notiert.

Eurozone: Inflationsrate verharrt bei 2,4 Prozent

Die Jahresinflationsrate des Euroraums ist im Juni nach vorläufigen Berechnungen des europäischen Statistikamts Eurostat bei 2,4 Prozent konstant geblieben. Dies war von den Volkswirten erwartet worden. Die Aufwärtsrisiken hätten sich infolge der zuletzt gesunkenen Rohstoffpreise und der schwachen Konjunktur im Euroraum deutlich abgeschwächt, hieß es.

Eurozone: Geldmengenwachstum beschleunigt sich

Das M3-Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich im Mai überraschend beschleunigt. Die Vorjahresrate stieg von 2,5 auf 2,9 Prozent, wie die EZB mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang auf 2,2 Prozent gerechnet. Im Zeitraum März bis Mai wuchs die Geldmenge auf Jahressicht um 2,8 Prozent, nach 2,7 Prozent im Quartal zuvor.

Abstimmungen zu ESM und Fiskalpakt sollen nicht verschoben werden

Trotz des Unmuts einiger Koalitionspolitiker über die Beschlüsse des EU-Gipfels in Brüssel sollen die Abstimmungen zum Euro-Rettungsschirm ESM und zum Fiskalpakt in Bundestag und Bundesrat nicht verschoben werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, dass die Abstimmungen am Freitagabend stattfinden werden. Auch die Unionsfraktion im Bundestag wolle die Abstimmungen nicht von der Tagesordnung nehmen. FDP-Politiker Jürgen Koppelin forderte hingegen, die Abstimmungen zu ESM und Fiskalpakt zu verschieben. Um 17.00 Uhr wird Bundeskanzlerin Merkel eine Regierungserklärung abgeben. Gegen 20.00 Uhr sind die namentlichen Abstimmungen im Bundestag, gegen 21.00 Uhr im Bundesrat geplant.

Merkel verteidigt Gipfelbeschlüsse

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Beschlüsse der Eurogruppe auf dem EU-Gipfel in Brüssel verteidigt, "Wir sind unserer Philosophie, keine Leistung ohne Gegenleistung, treu geblieben", sagte Merkel am Freitag. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone hatten sich unter anderem auf eine gemeinsame Bankenaufsicht, einen 120 Milliarden Euro schweren Wachstumspakt, direkte Bankenhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM sowie Hilfen an Staaten zu leichteren Konditionen geeinigt.

BMW und Toyota weiten Zusammenarbeit aus

Die Autobauer BMW und Toyota werden ihre im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit vertiefen. Die Kooperation erstreckt sich künftig auch auf die gemeinsame Entwicklung von Brennstoffzellen, die gemeinsame Entwicklung von Architektur und Komponenten eines zukünftigen Sportwagens, die Zusammenarbeit bei der Elektrifizierung von Antriebssystemen sowie die gemeinsame Forschung und Entwicklung im Bereich der Leichtbau-Technologien.

Commerzbank: SoFFin wandelt Teil der stillen Einlage in Aktien

Der Bankenrettungsfonds SoFFin hat einen Teil seiner stillen Einlage bei der Commerzbank in Aktien gewandelt, um die SoFFin-Beteiligungsquote an der Commerzbank nach der jüngsten Kapitalmaßnahme der Bank stabil zu halten. Ein Teil der stillen Einlage im Nominalbetrag von rund 80,1 Millionen Euro sei in rund 58,85 Millionen Commerzbank-Aktien gewandelt worden, teilte die Commerzbank am Freitag mit. Damit hält der Bankenrettungsfonds SoFFin weiterhin 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank.

Coty plant Börsengang

Der Parfüm- und Kosmetikkonzern Coty steht offenbar kurz vor einem Börsengang. Noch in dieser Woche werde das Unternehmen die Unterlagen einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Der IPO könnte dem Hersteller von Düften wie Davidoff, Lancaster, Joop und Calvin Klein gut 700 Millionen Dollar in die Kasse spülen.

Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse

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