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Die wichtigsten Meldungen des Tages:

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Italien: Regierung senkt Konjunkturausblick

Die italienische Regierung hat ihren Konjunkturausblick für das laufende Jahr 2012 gesenkt. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Monti rechnet mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2012 um 1,2 Prozent, wie es in einer am heutigen Mittwoch gemachten Mitteilung hieß. In einer früheren Prognose rechnete Rom lediglich mit einem Rückgang um 0,5 Prozent.

Berlin weist Spekulationen um EFSF-Finanzspritzen an Banken zurück

Die Bundesregierung hat Spekulationen um direkte Finanzspritzen aus dem Euro-Rettungsfonds EFSF für marode Banken zurückgewiesen. „Es gibt diese Diskussion nicht“, stellte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Kotthaus, am Mittwoch in Berlin klar. „Unmittelbare Hilfen für angeschlagene Banken sind nach den Regeln des EFSF nicht möglich. Das gilt auch für den dauerhaften Rettungsfonds ESM, der zum 1. Juli startet“.

Portugal gibt keine Garantie zu Zeitplan

Das finanziell unter Druck stehende Euro-Land Portugal kann keine Garantie für eine Rückkehr an die Kapitalmärkte zum aufgestellten Zeitplan geben. Dies schreibt der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho in einem Gastbeitrag für die britische Zeitung "Guardian".

Medien: Wirtschaftsforschungsinstitute erhöhen Ausblick für Deutschland

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute werden Medieninformationen zufolge ihren Wirtschaftsausblick für Deutschland anheben. In ihrem Frühjahrsgutachten, dass am morgigen Donnerstag veröffentlicht werden soll, gehen die Institute von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent für das Jahr 2012 aus, wie das „Handelsblatt“ am heutigen Mitwoch vorab berichtet. Die Zeitung beruft sich bei seinen Informationen auf informierte Kreise. In einer früheren Schätzung gingen die Institute lediglich von einem Wachstum von 0,8 Prozent aus.

Medien: Pfizer vor Kauf von Nestlé-Babynahrungssparte

Pfizer steht einem Bericht im Wall Street Journal (WSJ) zufolge kurz davor, seine Babynahrungssparte an den schweizerischen Nahrungsmittelkonzern Nestlé zu verkaufen. Wie es unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise heißt, soll der Verkaufspreis bei mindestens neun Milliarden US-Dollar.

Roche wird Übernahmeangebot für Illumina nicht erhöhen

Der Schweizer Pharma-Riese Roche wird das Übernahmeangebot an die Aktionäre des US-Gentechnikspezialisten Illumina nicht weiter aufstocken. Ein Preis von über 51,00 US-Dollar je Aktie wäre nicht im Interesse der Roche-Aktionäre, teilte der Schweizer Konzern in einer Pressemitteilung mit. Das Angebot läuft am 20. April aus und soll damit nicht verlängert werden.

Tesco steigert Gewinn – Milliardeninvestition geplant

Großbritanniens größter Handelskonzern, Tesco, konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende Februar) steigern. Der Gewinn erhöhte sich um 1,3 Prozent im Jahresvergleich auf 3,8 Milliarden britische Pfund. Damit trifft der Konzern die Erwartungen der Analysten. Außerdem plant Tesco eine Milliardeninvestition.

Medien: Wirtschaftsweiser fürchtet zweite Eurokrise

Der Wirtschaftsweise Lars Feld befürchtet einem Zeitungsbericht zufolge eine Neuauflage der Eurokrise in noch größerem Ausmaß als bislang. Diesmal werde die Krise ihren Ausgang in der viertgrößten Volkswirtschaft des Euroraumes – in Spanien – nehmen. „Die Erschütterungen könnten dieses Mal noch heftiger ausfallen als 2011“, warnte der Ökonom laut der „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe). „Es zeigt sich, dass die bisherigen Hilfen der Europäischen Zentralbank nur kurzfristig wirken.“

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