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    Die wichtigsten Meldungen des Tages:

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    USA: Beschäftigung steigt nur leicht

    In den Vereinigten Staaten ist die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im Juni weniger stark gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich wurden nur 80.000 Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Die Volkswirte hatten mit einem Plus von 100.000 Stellen gerechnet. Der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten wurde von plus 146.000 auf plus 145.000 nach unten revidiert.

    US-Arbeitslosenquote stagniert bei 8,2 Prozent

    Die US-Arbeitslosenquote ist im Juni mit 8,2 Prozent stabil geblieben, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Im Vormonat Mai hatte die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 8,2 Prozent gelegen, im April bei 8,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten mit einer Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent für Juni gerechnet.

    Deutschland: Erzeugung im produzierenden Gewerbe steigt stärker als erwartet

    In Deutschland ist die Erzeugung im produzierenden Gewerbe im Mai deutlich stärker gestiegen als erwartet. Gegenüber dem Vormonat wurde ein Plus von 1,6 Prozent verzeichnet, während Ökonomen nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet hatten. Im April war die Produktionsrate leicht aufwärts revidiert um 2,1 zurückgegangen. „Das Produzierende Gewerbe zeigt sich bislang stabil“, so das Wirtschaftsministerium. „Insgesamt haben sich im Produzierenden Gewerbe trotz der bestehenden Risiken aus dem Eurogebiet die Chancen für ein stabiles zweites Quartal verbessert.“

    Italien: Kabinett beschließt drakonisches Sparprogramm

    Die italienische Regierung hat in der Nacht zu Freitag ein neues Sparpaket beschlossen, durch das noch in diesem Jahr 4,5 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Bis 2014 soll der Staat rund 26 Milliarden weniger ausgeben. Italiens Regierungschef Mario Monti muss das Milliardenpaket noch durch das Parlament bringen. Die beschlossenen Maßnahmen sollen für eine schlankere und effizientere öffentliche Verwaltung sorgen, „ohne die Qualität der Dienstleistungen einzuschränken“, sagte Monti in der Nacht. Ein Großteil der Kürzungen betrifft den Gesundheitsbereich sowie den öffentlichen Dienst.

    Griechenland: Troika stellt erhebliche Versäumnisse fest

    Die Vertreter der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds haben am Freitag ihre Kontrollen in Griechenland fortgesetzt. Kreisen zufolge haben die Kontrolleure bereits erhebliche Versäumnisse und Verspätungen bei der Umsetzung der Sparauflagen und Reformen festgestellt.

    Portugiesisches Verfassungsgericht stoppt wichtige Sparmaßnahme

    Das portugiesische Verfassungsgericht hat eine wichtige Sparmaßnahme der Regierung gekippt. Die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes für Beamte und Rentner sei verfassungswidrig, urteilten die Richter in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Entscheidung. Die Kürzungen stellten einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz dar, hieß es.

    Roubini gibt dem Euro "noch 3 bis 6 Monate"

    US-Starökonom Nouriel Roubini rechnet mit einem baldigen Kollaps der Eurozone, wenn Deutschland seinen Widerstand gegen eine gemeinschaftliche Haftung für Staatsschulden nicht aufgibt. Er gebe dem Euro "noch drei bis sechs Monate", sagte Roubini dem "Handelsblatt". "Dann verlieren Italien und Spanien den Zugang zu den Kapitalmärkten."

    BMW erzielt erneut Rekordabsatz

    BMW hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erneut einen Absatzrekord aufgestellt. Konzernweit wurden die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 900.539 Fahrzeuge gesteigert. Im Juni wuchs der Absatz um 4,0 Prozent auf 172.516 Einheiten, womit für den Monat Juni ebenfalls ein Rekordwert verzeichnet wurde. "Die BMW Group liegt voll auf Kurs, auch im Gesamtjahr eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen zu erzielen“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson.

    Medien: Amazon plant eigenes Smartphone

    Der Online-Versandhändler Amazon mit Sitz in Seattle (US-Bundesstaat Oregon) will Medienberichten zufolge offenbar ins Handygeschäft einsteigen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg arbeitet der Onlinehändler an einem Konkurrenzgerät für das iPhone von Apple oder Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android. Dabei soll Amazon mit dem taiwanischen Auftragsfertiger Foxconn International zusammenarbeiten.

    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse

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