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    Die wichtigsten Meldungen des Tages:

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    US-Wirtschaft schwächelt im ersten Quartal

    Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2012 weniger stark gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um annualisiert 2,2 Prozent, wie das das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Plus von 2,5 Prozent gerechnet, nachdem die US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2011 noch um annualisiert 3,0 Prozent gewachsen war.

    US-Arbeitskosten steigen nur leicht

    In den USA sind die Arbeitskosten im ersten Quartal schwächer gestiegen als erwartet. Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums erhöhte sich der entsprechende Indexwert gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent. Ökonomen waren im Vorfeld von einem höheren Kostenzuwachs um 0,5 Prozent ausgegangen, nachdem die Rate im vierten Quartal 2011 um 0,5 Prozent angezogen war.

    Uni-Michigan-Konsumklima über den Erwartungen

    Das Konsumklima der Uni Michigan ist im April überraschend auf 76,4 Punkte gestiegen. Laut erster Veröffentlichung war noch ein Rückgang auf 75,7 Punkte verzeichnet worden, von 76,2 Punkten im Vormonat.

    Procter & Gamble übertrifft die Erwartungen

    Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat im dritten Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang verbucht, konnte die Erwartungen der Analysten aber übertreffen. Das Ergebnis sank im Jahresvergleich von 2,87 Milliarden Dollar oder 0,96 Dollar je Aktie auf 2,41 Milliarden Dollar oder 0,82 Dollar je Aktie. Der bereinigte Nettogewinn lag mit 0,94 Dollar je Aktie über der Konsensprognose von 0,92 Dollar. Der Umsatz konnte von 19,89 Milliarden Dollar auf 20,19 Milliarden Dollar gesteigert, womit die Analystenprognose von 20,32 Milliarden Dollar nicht erreicht wurde.

    Ford verbucht Gewinnrückgang

    Der US-Autobauer Ford hat im ersten Quartal 2012 angesichts eines schwächelnden Geschäfts in Übersee einen kräftigen Gewinnrückgang verbucht. Das Nettoergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 2,55 Milliarden US-Dollar auf 1,4 Milliarden US-Dollar, wie Ford am Freitag mitteilte. Das Ergebnis je Aktie ging von 0,61 US-Dollar auf 0,35 US-Dollar zurück. Das operative Ergebnis vor Steuern sank von 2,837 Milliarden US-Dollar auf 2,293 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das Nachsteuerergebnis auf 0,39 US-Dollar, womit die Analystenschätzungen von 0,35 US-Dollar übertroffen wurden. Der Umsatz schrumpfte von 33,1 Milliarden US-Dollar auf 32,4 Milliarden US-Dollar. Der Markt hatte allerdings mit einem stärkeren Rückgang auf 31,5 Milliarden US-Dollar gerechnet.

    Merck & Co bekräftigt Ausblick

    Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat nach einem kräftigen Gewinnanstieg im ersten Quartal 2012 seine Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. Die Erwartungen der Analysten wurden in den ersten drei Monaten des Jahres übertroffen. Der Überschuss wuchs im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal von 1,04 Milliarden US-Dollar auf 1,74 Milliarden US-Dollar beziehungsweise von 0,34 auf 0,56 US-Dollar je Aktie, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte erhöhte sich das Ergebnis von 0,92 US-Dollar auf 0,99 US-Dollar, womit die Konsensprognose von 0,98 US-Dollar übertroffen wurde. Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent auf 11,7 Milliarden US-Dollar, während die Analysten mit 11,83 Milliarden US-Dollar etwas mehr erwartet hatten.

    Gazprom verdient mehr

    Der russische Energiekonzern Gazprom hat im Geschäftsjahr 2011 von höheren Gaspreisen und einem gestiegenen Absatz profitiert und Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Unter dem Strich erhöhte sich der Überschuss um mehr als ein Drittel auf 1342,4 Milliarden Rubel, wie Gazprom mitteilte. Der Umsatz konnte um 29 Prozent auf 4637 Milliarden Rubel gesteigert werden.

    Deutschland lehnt direkte Bankenhilfe aus Rettungsfonds ab

    Die Bundesregierung ist weiter gegen direkte Hilfskredite für europäische Banken aus dem Euro-Rettungsfonds. "Diesen Weg halten wir nicht für geeignet“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag. An der Position der Bundesregierung habe sich nichts geändert. Man halte weiter an dem vereinbarten Stufenverfahren fest, betonte Seibert. Demnach sind zur Unterstützung der Banken zunächst die Eigentümer und dann die jeweiligen Nationalstaaten gefordert. Sollten die Euro-Länder damit überfordert sein, können sie Hilfen aus dem Rettungsfonds beantragen, müssen dafür aber bestimmte Sparauflagen einhalten.

    Merkel: Keine Neuverhandlung von Fiskalpakt

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt die Forderung des französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande nach einer Neuverhandlung des europäischen Fiskalpaktes ab. An der Übereinkunft für mehr Haushaltsdisziplin sei nicht mehr zu rütteln, sagte Merkel gegenüber der WAZ-Mediengruppe. Der Vertrag sei von 25 Regierungschefs unterzeichnet worden und teilweise ratifiziert, „er ist nicht neu verhandelbar.“

    Italien platziert Anleihen

    Italien hat sich am Freitag frisches Geld vom Kapitalmarkt beschafft. Es wurden vier Anleihen mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren platziert. Insgesamt nahm Italien 5,9 Milliarden Euro ein, womit das Maximalziel von 6,25 Milliarden Euro nicht erreicht wurde. Außerdem muss Italien deutlich höhere Zinsen an die Investoren zahlen als zuletzt. Die Rendite des vielbeachteten zehnjährigen Papiers legte gegenüber der letzten vergleichbaren Auktion im März von 5,24 auf 5,84 Prozent zu.

    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse

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