Berlin (BoerseGo.de) - Die Experten des Finanzmagazins "Fuchsbriefe" sehen Johnson & Johnson als hochprofitables Unternehmen an und raten dazu, die Aktie zu kaufen. Das Kursziel wurde auf 62,35 Euro taxiert, ein Stopp sollte bei 42,40 Euro gesetzt werden.

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Der Konzern weise für 2012 lediglich ein KGV von 12,7 auf. Diese Bewertung sei beachtlich, denn einerseits gehöre Johnson & Johnson mit einem Börsenwert von 155 Milliarden Euro zwar zu den Schwergewichten im Dow Jones. Andererseits liege der Anteilsschein im Schatten glamouröserer Papiere.

Nach Einschätzung der Experten von "Fuchsbriefe" fehlt dem Konzern eine echte Wachstumsstory. Ein Blick in die Unternehmenszahlen untermauere diese These: der Konzern ist in den vergangenen fünf Jahren kaum gewachsen, zudem stagnierte der Gewinn. Das Wachstumsproblem sei nun aber mit dem Kauf von Synthes in Angriff genommen worden.

Bei einer Nettogewinnmarge von Johnson & Johnson in Höhe von 15 Prozent stellt die Finanzierung nach Ansicht der Experten kein Problem dar, der Kaufpreis könne aus den vorhandenen Barmitteln bestritten werden. Die EU-Kommission hat die Übernahme nach fast einjähriger Prüfung aktuell genehmigt. Bei der rund 15 Milliarden Euro schweren Transaktion handelt es sich um die größte Übernahme in der Firmengeschichte.