London (BoerseGo.de) – Der Maispreis hat sich gestern auf 6,05 US-Dollar je Scheffel erholen können, nachdem der Kurs am Vortag auf 5,92 US-Dollar je Scheffel und damit den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. Nach der jüngsten Dürreperiode in Argentinien sind für die kommenden Tage Regenfälle angekündigt worden, was die Ernteaussichten für den zweitgrößten Maisexporteur der Welt verbessert. Die Analysten von Barclays Capital halten die Ernteprognose für Argentinien trotz der erwarteten Niederschläge für zu hoch.

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    Das US-Landwirtschaftsministerium USDA hat in der letzten Woche die Ernteprognose für Argentinien um 3 Millionen Tonnen nach unten korrigiert, was die Analysten von Barclays Capital als zu wenig erachten. Die Schätzung für Brasilien wurde dagegen von der USDA unverändert belassen. Die Analysten gehen in ihrem „Commodity Briefing“ davon aus, dass die Ernteschätzungen für Argentinien und Brasilien noch gesenkt werden müssen. Die erwarteten Mais-Exporte der USA könnten dann nach oben revidiert werden und so von der Dürre in Südamerika profitieren, so die Einschätzung.

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