New York (BoerseGo.de) - Die Maispreise könnten sich nach Einschätzung vom Broker Newedge auf einen neuen Rekordwert von 8,50 US-Dollar pro Bushel verteuern. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2008 liegt bei 7,9925 US-Dollar. Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten reduziert die Produktion in den USA. Zudem gehen durch die schlechten Umweltbedingungen die globalen Lagerbestände zurück, berichtet Bloomberg am Mittwoch.

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    Die US-Ernte soll laut Dan Cekander auf 11,8 Milliarden Bushel sinken (299,7 Millionen metrische Tonnen). Die Prognose liegt damit 29,75 Millionen Tonnen unter der Schätzung der US-Landwirtschaftsbehörde USDA. Zugleich würde sich die geringste Ernte seit den Jahren 2006 bis 2007 einstellen.

    "Wenn es nicht den Rest des Julis regnet, wird sich ein erheblicher Ausfall bei der Produktion einstellen. Damit wäre sicher, dass die Produktion deutlich unter dem Wert der Vorsaison liegen würde“, kommentierte Dan Cekander die aktuelle Lage.

    Auch in der letzten Woche hat sich die Pflanzenqualität in den USA verschlechtert. Nur noch 31 Prozent der Maispflanzen wurden von der USDA mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Schlechter war der Zustand zur gleichen Zeit zuletzt im Jahr 1988 gewesen.

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