New York (BoerseGo.de) – Die anhaltende Dürre im Mittleren Westen der USA hat mittlerweile Ausmaße angenommen, die es zuletzt in der Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan gegeben hat. Zuletzt war es im Jahr 1988 vergleichsweise trocken gewesen, berichtete Bloomberg am Montag.

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    Die durchschnittliche Analystenerwartung zu den US-Lagerbeständen der 31 von Bloomberg befragten Rohstoffexperten ist mittlerweile deutlich pessimistischer als die offizielle Schätzung der US-Landwirtschaftsbehörde USDA. Die befragten Experten glauben, dass die US-Lagerbestände am 1. September 2013 bei 1,216 Milliarden Scheffel (30,89 Millionen metrische Tonnen) liegen werden. Dies liegt 35 Prozent unter der USDA-Prognose vom 12. Juni. Damit würde sich der stärkste Rückgang seit mindestens 1973 ergeben. Die USDA aktualisiert ihre Schätzungen das nächste Mal am 11. Juli.

    "Die Dürre ist viel schlimmer als letztes Jahr und nähert sich der katastrophalen Lage im Jahr 1988. Die Milch- und Viehwirtschaft könnten sehr hart getroffen werden. Die Leute fangen gerade erst an, das Ausmaß des Problems zu realisieren“, sagte John Cory, von Prairie Mills Products LLC.

    Die Preise stiegen jüngst in drei Wochen um 37 Prozent. Die Rabobank geht davon aus, dass die Kurse bis Dezember auf 8,00 US-Dollar pro Bushel steigen werden.

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