New York (BoerseGo.de) – Der Höhepunkt bei der Negativentwicklung beim US-Wetter könnte laut dem US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack erreicht sein. Die tatsächlichen Auswirkungen auf den Mais und die Sojabohnen werde man aber erst bei der Ernte wirklich erfahren, zitierte Bloomberg den Experten am Freitag. "Die Trockenheit ist nicht mehr ganz so extrem. Wir wissen aber nicht wirklich, wie es um die Pflanzen steht“.

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    Es gebe aber leichte Hoffnungsschimmer. So sei der Zustand der Sojabohnen letzte Woche zum ersten Mal in diesem Jahr besser geworden. Bei Mais zeigten 23 Prozent der Pflanzen eine „gute bis ausgezeichnete“ Qualität. In den Wochen zuvor war dieser Prozentsatz stetig gesunken.

    Die Ernte wird einer Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums USDA vom 10. August zufolge bei Mais im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 10,779 Milliarden Bushel (273,8 Millionen metrische Tonnen) sinken, verglichen mit 12,358 Milliarden Bushel im Jahr 2011. Bei den Sojabohnen wird ein Ernterückgang um 12 Prozent auf 2,692 Milliarden Bushel erwartet.

    Die hohen Sommertemperaturen machten die letzten 12 Monate zu den wärmsten Monaten seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen im Jahr 1895, was unter anderem die Maispreise auf ein Allzeithoch verteuert hat.

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