Frankfurt (BoerseGo.de) – Der Maispreis hat seit Anfang des Monats eine technische Gegenbewegung auf die vorherigen Verluste vollzogen, nachdem in den vergangenen Wochen eine Verschlechterung des Pflanzenzustands eingetreten ist. Die US-Landwirtschaftsbehörde USDA erwartet in den USA dennoch weiterhin einen rekordhohen durchschnittlichen Flächenertrag von 166 Scheffel je Morgen.

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    Laut dem jüngsten Erntefortschrittsbericht befanden sich Ende letzter Woche 66 Prozent der Maispflanzen in „gutem oder sehr gutem“ Zustand, was 4 Prozent unter dem 5-Jahresdurchschnitt liegt. Vor zwei Jahren als ein Flächenertrag von 153 Scheffel je Morgen erzielt wurde, lag der Anteil der Pflanzen „in gutem und sehr gutem Zustand“ zur gleichen Jahreszeit bei höheren 76 Prozent.

    Vor diesem Hintergrund hält die Commerzbank (TagesInfo Rohstoffe) die USDA-Schätzung für zu optimistisch. Zwar werde die bisherige Rekordernte von 13,1 Milliarden Scheffel aus dem Jahr 2009 übertroffen werden, jedoch könnte die Ernte weniger als 14 Milliarden Scheffel erreichen, was rund eine Milliarde Scheffel unter der USDA-Schätzung liegen würde, so die Meinung.

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