Chicago (BoerseGo.de) – Der Zustand der Maispflanzen in den USA hat sich angesichts der schlimmsten Dürre seit mindestens einer Generation die achte Woche in Folge verschlechtert. Wie die US-Agrarbehörde USDA am Montag mitteilte befinden sich nur noch 24 Prozent der Maispflanzen in einem guten oder exzellenten Zustand. In der Vorwoche waren es noch 26 Prozent. Mitte Mai sogar noch 77 Prozent.

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    Doch nicht nur die US-Maispflanzen, sondern auch die Sojabohnen sind zum aktuellen Zeitpunkt in dem schlechtesten Zustand seit 1988. „Bei den Maispflanzen ist der Schaden bereits angerichtet“, zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg Peter Meyer, Leiter Agrarrohstoffe bei PIRA Energy Group in New York. Für die Sojabohnen werde es wettermäßig jetzt erst richtig brenzlig, so Meyer weiter. Grund ist Bloomberg zufolge, dass Soja später gepflanzt wird und demzufolge auch später in die reproduktive Phase eintritt, in der die Pflanzen am anfälligsten sind.

    Doane Advisory Services zufolge soll die Mais-Ernte in Iowa, dem größten US-Mais-Anbaustaat in diesem Jahr gegenüber 2011 um 33 Prozent auf 1,58 Milliarden Scheffel zurückgehen – die geringste Ernte seit 1995.

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