New York (BoerseGo.de) – Die Maispreise haben aufgrund der Dürre im Mittleren Westen der USA die seit Juni laufende Rally auch in dieser Woche fortgesetzt und sind auf ein 13-Monatshoch gestiegen. Die Kurse haben sich seit Anfang Juni um mehr als ein Drittel verteuert.

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    Umfragen von Bloomberg deuten darauf, dass der Regierungsbericht der US-Landwirtschaftsbehörde USDA heute eine deutliche Abwärtsrevision für die Ernteschätzung in den USA parat halten könnte. Demnach könnte die USDA die Schätzung für den Maisertrag in dieser Saison auf 13,534 Milliarden Bushel senken. Die Juni-Prognose der Behörde hatte noch 14,79 Milliarden Bushel in Aussicht gestellt. Die letztjährige Ernte betrug 12,358 Milliarden Bushel.

    "Die aktuellen Schätzungen sind deutlich zu hoch. Die USDA muss die Prognose heute auf 166 Bushel pro Acre senken. Ungünstige Wetterbedingungen beeinträchtigen die Pflanzen nach wie vor. Zudem ist der Pflanzenzustand unterdurchschnittlich“, kommentierte Morgan Stanley-Analyst Hussein Allidina die Lage.