New York (BoerseGo.de) – Laut Marc Faber, Herausgeber des "The Gloom Boom & Doom Report" könnte der Goldpreis in der nächsten Zeit auf 1.500 bis 1.400 US-Dollar je Unze zurücksetzen. Die Aussagen wurden am Donnerstagabend auf einer Konferenz in Carlsbad in Kalifornien getroffen, berichtet MarketWatch. Auch für den US-Aktienmarkt zeigte er sich pessimistisch.

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    Gold könnte den Höhepunkt seiner Meinung nach erst mal überschritten haben. Der Anstieg über 1.900 US-Dollar im August letzten Jahres sei möglicherweise das vorläufige Top gewesen. Der Goldmarkt habe lange Zeit sehr gut performt, so dass eine längere Phase der Konsolidierung anstehen könnte. Sein persönliches Portfolio bestehe aber weiterhin zu rund 25 Prozent aus physischem Gold und anderen Edelmetallen.

    Er wisse nicht wie sich die Schuldenkrise weiter entwickeln wird, weshalb er eine breite Diversifikation für den besten Schutz hält. Der beste Weg zur Lösung der Schuldenkrise ist seiner Auffassung nach ein Schuldenschnitt. Eine andere Lösung der Schuldenproblematik sieht Faber nicht. Für ihn ist es illusorisch, dass Schuldenstaaten wie die USA oder Japan das Problem über ein höheres Wachstum lösen könnten.

    Die Aussichten für die US-Aktien und die Staatsanleihen sieht Faber als nicht sonderlich gut an. Er selber investiere nicht in den US-Markt. Ein Kursrückgang von bis zu 20 Prozent in den nächsten Monaten würde ihn nicht überraschen.

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