New York (BoerseGo.de) - Nach Einschätzung des für seine düsteren Prognosen bekannten Finanzexperten Marc Faber stehen US-Aktien am Beginn einer bedeutenden Korrektur und möglichweise sogar vor einem Bärenmarkt. Jedoch fügte Faber hinzu, dass ein weiteres Anwerfen der Notenpresse wahrscheinlich den Rückgang beim S&P 500 in Grenzen halten würde. " Das technische Markfundament war in den letzten Wochen eine Katastrophe. Die Zahl der neuen Hochs nahm ab, das Volumen war bescheiden und die Zahl der Insiderverkäufe stieg auf Rekordniveau", so Faber. Die Schwäche bei konjunktursensitiven Aktien wie Minenpapieren oder bei Aktien von Industriegütern bezeichnete er als besonders beunruhigend. Nach Faber war der Arbeitsmarktbericht vom letzten Freitag ein weiterer Beweis dafür, dass die Erholung der Wirtschaft suboptimal bleibt. Faber glaubt, dass das Chartbild des S&P 500 Grund zur Besorgnis gibt. "Ich will damit nicht sagen, dass ich mich in meinem Leben nur auf die technische Analyse verlassen würde, jedoch wird in den Lehrbüchern der technischen Analyse das gegenwärtige sichtbare Chartbild als sehr negativ gesehen. Am dritten August des letzten Jahres hatte Faber vor einem Bärenmarkt gewarnt, als der S&P 500 bei 1.254 Punkten stand. Auch wenn der Markt nicht auf Bärenterritorium abfiel, so schien seine Warnung doch vorausahnend. Der S&P 500 büßte 14 Prozent in den Wochen nach seiner Ankündigung ein.

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Dieses Mal ist Faber mit seiner Prognose eines Bärenmarktes vorsichtiger, indem er ihn lediglich als möglich bezeichnet. Er setzt zur Zeit nicht auf einen fallenden S&P 500, da er der Überzeugung ist, dass es zu einer weiteren Runde der Lockerung der Geldpolitik durch die Fed kommen werde, was einen Rückschlag abmildern könne. Gleichwohl gibt er bekannt, dass er etwas mehr Cash und weniger Aktien hält. Faber, der für einen Großteil des letzten Jahrzehnts bullisch für Gold gewesen ist und ein Viertel seines Vermögens in Edelmetalle angelegt hatte, ist seit September des letzten Jahres bezüglich des Edelmetalls bärisch gestimmt, nachdem dies die Rekordmarke von 1.921 Dollar erreicht und damit über das Ziel hinaus geschossen sei. "Nach meiner Einschätzung befinden wir uns beim Gold in einer Korrekturphase und wie bei Aktien könnte diese Korrektur durchaus ernster ausfallen.

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