New York (BoerseGo.de) – Microsoft hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres beim Gewinn leicht über den Erwartungen der Wall Street gelegen. Auch der Umsatz war etwas höher als prognostiziert. Insgesamt berichtete der Konzern von schwächeren PC-Verkäufen, die das Wachstum im Geschäft mit dem Betriebssystem Windows begrenzten.

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    Der Quartalsumsatz von 17,41 Milliarden US-Dollar (Konsens: 17,16 Milliarden US-Dollar) zum 31. März 2012 lag 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Im Bereich „Server & Tools Business“ stieg der Umsatz auf 4,57 Milliarden US-Dollar (+14 Prozent). Die „Business Division“ erzielte einen Umsatz von 5,81 Milliarden US-Dollar, was einem Umsatzanstieg von 9 Prozent entspricht und auf die anhaltende Nachfrage nach Office 2010 zurückzuführen war. Bei „Windows und Windows Live“ lag der Umsatz bei 4,62 Milliarden US-Dollar (+4 Prozent). Weltweit sind derzeit etwa 40 Prozent aller Unternehmensrechner mit Windows 7 ausgestattet. Die Online-Sparte zeigte ein Umsatzplus von 6 Prozent auf 707 Millionen US-Dollar. Der Umsatz der Entertainment-Sparte sank um 16 Prozent auf 1,62 Milliarden US-Dollar. Die Xbox blieb dabei in den USA den 15. Monat in Folge die meistverkaufte Konsole.

    Das Betriebsergebnis lag bei 6,37 Milliarden US-Dollar um 12 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn betrug 5,11 Milliarden US-Dollar oder 0,60 US-Dollar pro Aktie (Konsens: 0,58 US-Dollar), verglichen mit 5,23 Milliarden US-Dollar oder 0,61 US-Dollar pro Aktie zuvor. 461,0 Millionen US-Dollar oder 0,05 US-Dollar je Aktie waren dabei auf einen positiven steuerlichen Einmaleffekt zurückzuführen.

    Die Aktien notiert nachbörslich bei 31,86 US-Dollar mit 2,74 Prozent im Gewinn.