New York (BoerseGo.de) – Die Analysten von Morgan Stanley haben die Aktie von Hewlett-Packard nach Zahlenbekanntgabe zum ersten Geschäftsquartal auf der Einstufung „Equal-weight“ belassen.

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    Nach Ansicht der Experten sind die Zahlen besser als befürchtet ausgefallen, dennoch habe der Computerhersteller noch nicht die „Kurve gekriegt“. Der Konzern habe bei seiner Markteinschätzung einen im Vergleich zu den Wettbewerbern ungewöhnlich positiven Ton angeschlagen, den die Finanzexperten nicht zu Hundert Prozent nachvollziehen könnten, heißt es in der Studie.

    Mit dem Geschäftsausweis für die ersten drei Monate konnte Hewlett-Packard die Konsenserwartungen übertreffen. Im zweiten Quartal brach der Nettogewinn zwar um knapp 31 Prozent ein. Je Aktie verdiente der Konzern aber 0,80 US-Dollar, Analysten hatten im Vorfeld nur mit 0,74 Dollar pro Anteilsschein gerechnet – die Unternehmensführung selbst hatte eine Spannweite von 0,68 bis 0,71 US-Dollar ausgegeben.

    Hewlett-Packard hat im Kampf gegen einen Umsatzrückgang zugleich massive Stellenstreichungen angekündigt. Der Konzern stellte einen Plan vor, der den Abbau von 27.000 Stellen - etwa acht Prozent der Belegschaft - vorsieht. Damit sollten bis zum Fiskaljahr 2014 drei bis 3,5 Milliarden US-Dollar jährlich eingespart werden. Das anvisierte Restrukturierungsprogramm bezeichneten die Morgan Stanley-Analysten als ambitioniert. Die Experten hoben ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr leicht an.