Zürich (BoerseGo.de) – Die Experten der Crédit Suisse empfehlen in einer Branchenstudie zur nachhaltigen Wasserwirtschaft sich in Unternehmen wie Coca-Cola zu engagieren.

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    Die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit den globalen Süsswasserressourcen sei der wohl bedeutendste Megatrend unserer Zeit, schreiben die Analysten aus Zürich. Dabei ließen sich Investitionen in diesen Trend auf zwei Arten realisieren: indirekt über Unternehmen mit nachhaltigem Wassermanagement oder direkt über Unternehmen aus dem Bereich Wasserbehandlung und -effizienz.

    Einige Unternehmen hätten bereits erkannt, dass sie auf die Ressourcenknappheit reagieren müssten. In wasserintensiven Branchen Landwirtschaft oder Lebensmittel und Getränke werde die Fähigkeit von Unternehmen, Wasser effizienter zu nutzen als ihre Konkurrenten, mittlerweile weithin als Wettbewerbsvorteil angesehen.

    Anbieter aus dem Bereich Lebensmittel und Getränke beteiligten sich zudem zunehmend an Multi-Stakeholder-Dialogen zum Thema Wasser: So habe die Weltbank über ihre International Finance Corporation vor kurzem die Multi-Stakeholder-Gruppe Water Resources Group ins Leben gerufen, an der auch große Unternehmen wie Coca-Cola mitwirkten.

    In wasserintensiven Branchen favorisieren die Experten Unternehmen wie den US-Softdrinkhersteller Coca-Cola, deren Management Probleme und Chancen in diesem Bereich geschickt angehe.