Wien (BoerseGo.de) – Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) geht in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht für 2012 von einem leichten Anstieg der weltweiten Öl-Nachfrage um rund ein Prozent auf 88,7 Millionen Barrel je Tag aus. Bis März hatte die OPEC die Prognose mehrmals leicht gekürzt. Die jetzige Erhöhung wurde mit der wirtschaftlichen Stabilisierung der US-Wirtschaft und dem Aus der japanischen Atomkraftwerke begründet.

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Den stärksten Verbrauchsanstieg erwartet die OPEC im laufenden Jahr in China (+4,25 Prozent), Lateinamerika (+2,6 Prozent) und dem Mittleren Osten (+2,3 Prozent). Im OECD-Raum soll der Verbrauch um 0,4 Prozent sinken. Westeuropa (-1,8 Prozent) und Nordamerika (-0,4 Prozent) sollen weniger Öl benötigen. Im übrigen Europa sieht man einen Anstieg um 0,66 Prozent.

Die OPEC-Mitglieder förderten zuletzt im April im Schnitt 31,621 Millionen Barrel pro Tag, nach 31,3 Millionen Barrel im März. Saudi-Arabien stellte mit 9,897 Millionen Barrel am meisten Öl bereit, gefolgt vom Iran, dessen Förderung von 3,33 auf 3,196 Millionen Barrel sank. Libyen kam auf 1,423 Millionen Barrel pro Tag.

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