Die Analysten der WGZ Bank haben das Kursziel für Repsol von 27 Euro auf 21,50 Euro reduziert. Das neue Votum lautet „Reduzieren“ (alt: „Akkumulieren“).

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    Repsol befinde sich gegenwärtig in einem Konzernumbau, dessen Kernpunkt die Reduzierung des Anteils an der argentinischen Tochter YPF sei. Diesen Schritt halten die Analysten für strategisch richtig, um eine stärkere regionale Diversifizierung der Geschäftsaktivitäten zu erreichen. Der Konzernumbau werde aber durch die gegenwärtige Situation an den Finanzmärkten erschwert. Der Strategieplan für die Jahre 2009 bis 2012 muss nach Ansicht der WGZ Bank das Ziel haben, die zentralen Schwächen des Konzerns – überproportionales Lateinamerika-Risiko, sinkende Kohlenwasserstoff-Förderung, geringe nachgewiesene Öl- und Gas-Reserven - zu beheben. Als Hauptproblem sehen die Analysten hierbei, dass der Wettbewerb um "freie" Öl- und Gas-Reserven in den vergangenen Jahren eine starke Intensivierung erfahren hat, der von einem einsetzenden Ressourcennationalismus ausgelöst worden sei. Gegenwärtig sehen die Analysten daher kein Aufwärtspotenzial für die Repsol-Aktie.