New York (BoerseGo.de) – Die Ölkurse haben sich am Montag schwächer gezeigt. Die Tiefs der Vorwoche vom 22. Juni wurden jedoch nicht unterschritten, so dass sich die Notierungen derzeit in einer Stabilisierungsphase befinden. Die Rohstoffexperten der Credit Suisse (Research Daily) sehen die Ölpreise auf dem aktuellen Niveau als unterbewertet an.

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    Die Investoren haben ihr Exposure auf der Longseite weiter abgebaut und die Positionierung steht nun auf dem tiefsten Stand seit Oktober letzten Jahres. Man glaubt daher, dass physische Käufer auf dem aktuellen Niveau wieder auf der Käuferseite aktiv werden könnten. Zwar haben sich die technischen Indikatoren laut Meinung der Experten verschlechtert, jedoch hält man die Abwärtsrisiken vom aktuellen Niveau aus eher für begrenzt.

    Ric Spooner von CMC Markets äußerte gegenüber Bloomberg, dass die Spekulanten am Ölmarkt gegenüber dem EU-Krisengipfel in dieser Woche eher skeptisch eingestellt sind und keine nennenswerten Fortschritte in der Schuldenkrise erwarten. Dazu wie sich seine Erwartungshaltung auf den Kurs auswirken könnte, machte er keine Angaben.

    Sollte die negative Erwartungshaltung bereits im Kurs eingepreist sein, könnte dies darauf deuten, dass die Kurse auch nach einem enttäuschenden Gipfeltreffen nicht mehr deutlich unter Druck kommen würden, was der Erwartungshaltung der Credit Suisse entsprechen würde.

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    AA2WP0 67,14 $ 69,80 $ 24,58 24,60 3,09 open end
    AA1JMH 36,29 $ 37,73 $ 48,42 48,44 1,57 open end
    RBS7ZK 149,88 $ 143,95 $ 39,36 39,38 1,95 open end
    AA813E 112,18 $ 107,75 $ 10,25 10,27 7,58 open end
    AA83ZF 106,80 $ 102,57 $ 6,09 6,11 12,89 open end