New York (BoerseGo.de) – Die Verhandlungen der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran über das umstrittene Atomprogramm haben bisher keine Annäherung gebracht. Einem Bericht von Bloomberg zufolge will der Iran auf keinen Vorschlag der Sechsergruppe eingehen. Iranische Medien sollen zudem von einer „schlechten Stimmung“ bei den Verhandlungen in Moskau gesprochen haben.

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Der Westen fordert derzeit hauptsächlich, dass der Iran die höhere Anreicherung von Uran aussetzt. Aus dem bearbeiteten Spaltmaterial kann Sprengstoff für Atombomben hergestellt werden. Der Iran soll dagegen mündlich eigene Vorschläge vorgetragen haben, die zum Teil überhaupt nichts mit dem Nuklearprogramm zu tun haben.

In zwei Wochen tritt das EU-Ölembargo gegen den Iran in Kraft. Innerhalb der OPEC ist das Land der zweitgrößte Produzent. Die Ölpreise gaben im frühen Handel am Dienstag erneut nach. Brent-Öl kostet am Morgen 95,91 US-Dollar (-0,14 US-Dollar). WTI-Öl wird mit 83,27 US-Dollar (-0,33 US-Dollar) gehandelt.

"Der Fokus hat sich jetzt von Griechenland auf Spanien verlagert. Die Risikoprämie bezüglich des Iran-Konflikts wird zunehmend kleiner, weshalb die Kurse weiter im Rückzug sind“, sagte Jonathan Barratt, von Barratt‘s Bulletin.

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