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    Zürich (BoerseGo.de) – Die Rohstoffpreise haben sich am Dienstag schwächer gezeigt, nachdem vorläufige chinesische Handelsdaten einen Rückgang der Öl- und Kupferimporte anzeigten. Laut der Credit Suisse (Research Daily) sind die Bedenken im Hinblick auf die Konjunktur im Reich der Mitte wieder größer geworden. Bis zu den am Freitag anstehenden chinesischen BIP-Zahlen werde das Sentiment wohl instabil bleiben, so die Vermutung.

    Die Ölpreise gaben gestern um rund 2 Prozent nach. Die norwegische Regierung verbot einen Streik in der Ölbranche, der dem Markt 1,7 Millionen Barrel Öl pro Tag an norwegischer Produktion hätte entziehen können. Norwegen ist der achtgrößte Ölproduzent der Welt. In den nächsten Tagen sei mit einer Konsolidierung der Ölpreise zu rechnen, so die Erwartungshaltung der Experten.