Washington D.C. (BoerseGo.de) – US-Präsident Barack Obama will gegen die hohen Preise an den Ölmärkten vorgehen und zukünftig Spekulationen verstärkt Einhalt gebieten. Die USA können sich nach seinen Worten keine Situation leisten, in der Spekulanten den Ölpreis in die Höhe treiben, berichtet Bloomberg.

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    Die Aussagen wurden am Dienstagabend in Washington D.C. getroffen. Obama will die Strafe für Manipulationen des Ölpreises von bisher eine auf zehn Millionen US-Dollar je Tag der Manipulation erhöhen. Dazu will die Regierung 52 Millionen US-Dollar zur Aufrüstung der personellen und technischen Kapazitäten der Regulierungsbehörde CFTC bereitstellen. Zudem soll von Ölhändlern die Hinterlegung höherer Sicherheitsleistungen verlangt werden.

    Die hohen Ölpreise sind in den USA aufgrund der rekordhohen Benzinpreise zum Wahlkampfthema geworden. Gegner werfen Obama einen politisch motivierten Vorstoß vor. Die Republikaner sprachen von einem politischen Kasperletheater. Konzerne wie Fluggesellschaften, die sich gegen höhere Ölpreise absichern müssen, hätten dann ebenso wie die Spekulanten höhere Margenanforderungen zu tragen.

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