Zürich (BoerseGo.de) - Das Überangebot an Rohöl auf dem US-Markt hat die Preisdifferenz zwischen der Sorte Brent und der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zwischenzeitlich auf mehr als 21 US-Dollar je Barrel ansteigen lassen. Dies entspricht dem höchsten Stand seit Oktober 2011. Die Rohstoffexperten der Credit Suisse (Research Daily) erwarten, dass sich die Preisdifferenz zwischen WTI und Brent noch ausweiten könnte.

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    Die wöchentlichen US-Ölbestände zeigten gestern statt des erwarteten Zuwachses von 2,5 Millionen Barrel einen überraschend hohen Anstieg um 9 Millionen Barrel, was der höchste Zuwachs seit dem August 2008 ist. Seit dem Höhepunkt der Finanzkrise hat es keinen vergleichsweise starken Lageraufbau mehr gegeben.

    Wie in der Vorwoche resultierte der Zuwachs hauptsächlich aus steigenden Importen. Da sich die US-Nachfrage nach Mineralölerzeugnissen leicht erhöht, wird in den kommenden Wochen eine Verlangsamung beim Lageraufbau erwartet. Da WTI vom Vorratsanstieg stärker betroffen ist als Brent, wäre ein noch weiter steigender Spread nach Meinung der Analysten nicht überraschend.

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