Zürich (BoerseGo.de) - Die Ölpreise haben am Mittwoch Abgaben verbucht. Händler machten den Lageraufbau in den USA sowie neue Gerüchte über die Freigabe strategischer Reserven für den Rückgang verantwortlich.

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Der französische Industrieminister Besson hatte eine Freigabe strategischer Ölreserven in den USA als Option bezeichnet, berichtet die Credit Suisse im Research Daily für den Donnerstag. Seitens der USA wurde jedoch widersprochen. Es sei bisher noch keine Entscheidung getroffen worden.

Die US-Rohölbestände stiegen gestern um 7,1 Millionen Barrel, was deutlich über dem Konsens von 2,6 Millionen Barrel lag. Die Analysten sprachen von einer Gegenbewegung zum überaschenden Rückgang in der Vorwoche, zu dem es aufgrund des Nebels im Houston Shipping Channel gekommen war.

Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten wie den Luftangriffen auf Ölfelder im Südsudan sowie den Streitigkeiten zwischen den ölproduzierenden Regionen und den Zentralregierungen im Irak und Libyen sieht man die Abwärtsrisiken für die Ölpreise als begrenzt an.

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