New York (BoerseGo.de) – Die Handelseinnahmen der Rohstoffabteilungen der Großbanken sind im ersten Quartal laut dem Researchhaus „Coalition“ um rund ein Drittel im Jahresvergleich eingebrochen. Wie Bloomberg berichtet, haben die Kunden ihre Handelsaktivitäten deutlich zurückgefahren.

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Die Rohstoffabteilungen der 10 größten Banken sollen im ersten Quartal einen Umsatz von zusammen 2,0 Milliarden US-Dollar generiert haben, nach 3,0 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres. “Coalition” hat dabei die Ergebnisse von Bank of America, Barclays, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Morgan Stanley, Royal Bank of Scotland und der UBS zusammengefasst. Es handelt sich um Schätzungen, da die Institute ihre Ergebnisse im Rohstoffbereich nicht separat veröffentlichen.

Laut dem Finanzvorstand von Goldman Sachs, David A. Viniar, war die Volatilität im Auftaktquartal vergleichsweise gering, was weniger gute Handelschancen eröffnet hat. Der Standard & Poor‘s GSCI Rohstoff-Index stieg um 6,8 Prozent, was die geringste vierteljährliche Kursbewegung seit dem Jahr 2010 war.