Die Analysten der UniCredit bekräftigen ihre „Buy“ Empfehlung für die Aktien der Software AG, reduzieren jedoch das Kursziel wegen der Dollar-Schwäche von 86 Euro auf 83 Euro.

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Die Aktie der Software AG habe seit dem Erreichen ihres Jahreshochs Ende Juli einen deutlichen Kurseinbruch verzeichnet, obwohl die operative Entwicklung bislang keinen Grund dafür geliefert habe. Durch die Übernahme von webMethods habe das Unternehmen seine Marktposition im Integrations-Segment deutlich verbessern können. Das Integrations-Segment ist nach Meinung der UniCredit aus mehreren Gründen einen Blick wert:

1. Mit der Übernahme von webMethods sei die Software AG der drittgrößte unabhängige Integrationsanbieter hinter BEA und TIBCO geworden.
2. Der Software AG sei es gelungen, bereits in den ersten beiden Quartalen der Konsolidierung ein positives Lizenzwachstum zu erzielen.
3. Das Integrations-Segment sollte dieses Jahr bereits den operativen Break-even erreichen können.

Auf Basis der Gewinnschätzungen der UniCredit für 2008 notiert die Aktie aktuell bei Zugrundelegen der berichteten EPS-Schätzungen (2008e) mit einem KGV von rund 13 und weist damit aktuell einen deutlichen Discount zum Sektordurchschnitt auf, der im Zuge der Subprime-Krise und der damit verbundenen Befürchtungen von möglichen Spill-Over-Effekten auf die Realwirtschaft eine Multiple-Kontraktion erfahren habe.